Consulting Honorar & Zuschuss

ZUSCHUSS ZUM BERATUNGSHONORAR

Seit Anfang 2016 ist es möglich, mit dem BAFA-Beratungsprogramm „Förderung unternehmerischen Know-hows durch Unternehmensberatung“ nach Abschluss der Beratung einen Zuschuss zum Beratungshonorar zu bekommen.Das Förderprogramm richtet sich an neu gegründete sowie etablierte Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft und an Angehörige der Freien Berufe. Die „Rahmenrichtlinie zur Förderung unternehmerischen Know-hows“ gilt bis zum 31.12.2020.

Wer wird wie gefördert?

Antragsberechtigt sind rechtlich selbständige kleine und mittlere Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft und der Freien Berufe.

Für junge Unternehmen bzw. Freiberufler/innen (Unternehmen bis zwei Jahre nach Gründung) gilt für Allgemeine und Spezielle Beratungen:

  • max. Bemessungsgrundlage pro Beratungsart: EUR 4.000,

  • Fördersatz 90 % gilt für die neuen Bundesländer (ohne Berlin und Region Leipzig), max. Zuschuss pro Beratungsart: EUR 3.200 und höher

  • Fördersatz 60% gilt für die Region Lüneburg, max. Zuschuss pro Beratungsart: EUR 2.400,

  • Fördersatz 50% gilt für die alten Bundesländer (ohne Region Lüneburg) einschließlich Berlin und Region Leipzig, max. Zuschuss pro Beratungsart: EUR 2.000.

Für Bestandsunternehmen (Unternehmen ab dem dritten Jahr nach Gründung) gilt für Allgemeine und Spezielle Beratungen gelten die gleichen Fördersätze, aber

  • max. Bemessungsgrundlage pro Beratungsart: EUR 3.000

  • und maximale Dauer pro Beratungsart: 5 Tage, wobei die Tage nicht aufeinanderfolgen müssen (ohne Berichterstellung und ohne Reisezeiten).

Für Unternehmen in Schwierigkeiten (Unternehmen, die die Voraussetzung im Sinne von Nr. 20a oder 20b der Leitlinien für staatliche Beihilfen zur Rettung und Umstrukturierung nichtfinanzieller Unternehmen in Schwierigkeiten (2014/249/01) in der jeweils aktuellen Fassung erfüllen) werden die Unternehmenssicherungsberatung und die Folgeberatung gefördert:

  • max. Bemessungsgrundlage pro Beratungsart: EUR 3.000

  • Fördersatz 90% bundesweit, max. Zuschuss pro Beratungsart EUR 2.700

Unternehmen können bis zur Ausschöpfung der jeweils maximalen Bemessungsgrundlage pro Beratungsart mehrere Anträge auf Förderung stellen.

 

Was wird gefördert?

Allgemeine Beratungen können zu allen wirtschaftlichen, finanziellen, personellen und organisatorischen Fragen der Unternehmensführung durchgeführt werden.

Spezielle Beratungen sind Beratungen von Unternehmen, die

  • von Migranten/innen geführt werden,

  • die von Unternehmer/innen mit Behinderung geführt werden,

  • zur besseren betrieblichen Integration von Mitarbeiter/innen mit Migrationshintergrund,

  • zur Gestaltung der Arbeit für Mitarbeiter/innen mit Behinderung,

  • zur Fachkräftegewinnung und -sicherung,

  • zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf,

  • zur alternsgerechten Gestaltung der Arbeit,

  • zur Nachhaltigkeit und zum Umweltschutz

durchgeführt werden.

Eine Unternehmenssicherungsberatung wird durchgeführt, um die Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens wiederherzustellen und um Entlassungen vorzubeugen (unabhängig vom Alter des Unternehmens).


Folgeberatungen dienen der Vertiefung der Maßnahmen zur Wiederherstellung der Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit zu allen wirtschaftlichen, finanziellen, personellen und organisatorischen Fragen der Unternehmensführung.

 

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